# ADR 0018 — WordPress-Plugin-Sicherheit ## Status Proposed ## Kurz erklärt Das WordPress-Plugin ist später ein API-Client. Es läuft in einer WordPress-Umgebung, die möglicherweise durch andere Plugins, Themes oder schlechte Wartung gefährdet ist. ## Kontext WordPress soll nicht Core sein, aber später als Frontend-/Widget-Schicht dienen. Das Architekturreview hat gewarnt, dass das Plugin eine zweite Sicherheitsdomäne erzeugt. ## Entscheidung Das WordPress-Plugin wird nicht Teil von V1. Für spätere Versionen gilt: - Plugin nutzt ausschließlich REST API - Plugin bekommt minimale API-Scopes - keine direkten Datenbankzugriffe - keine lokalen Kopien sensibler Daten, außer technisch zwingend nötig - Token-Rotation muss möglich sein - Plugin-Zugriffe werden auditierbar ## API-Scopes Das Plugin darf nur das, was für seine Widgets nötig ist. Beispiele: - Kundenbereich anzeigen - Ticket erstellen - Rechnungsreferenzen anzeigen - Vertragsdaten lesen Nicht erlaubt: - globale Adminfunktionen - Anbieter-Credentials lesen - fremde Mandantendaten lesen ## Bei kompromittierter WordPress-Seite Ein kompromittiertes Plugin-Token darf nicht das gesamte Backoffice gefährden. Deshalb: - Token widerrufbar - Scope begrenzt - Mandant begrenzt - Audit-Logs - Rate-Limits ## Status Diese ADR bleibt zunächst Proposed, weil das WordPress-Plugin erst nach V1 konkret geplant wird. ## Verwandte ADRs - ADR 0006 — Auth-Strategie - ADR 0012 — Frontend-Strategie - ADR 0020 — Customer-Portal-Scope